Pastoraler Raum: Unser Pastoralkonzept

(HIER direkt zum Text des Patoralkonzeptes)

Unsere Leitfrage für 2014 lautete: „Wozu fordert das Evangelium uns als Kirche in unserem Bereich heraus?“ Ausgehend davon werden wir ein Pastoralkonzept für den Pastoralen Raum Lübeck erarbeiten. Darin wird vereinbart, wie sich das kirchliche Leben bei uns in Zukunft gestalten soll. Alles wird kritisch in den Blick genommen und es wird versucht, Antworten auf die Herausforderungen der Zeit zu geben, damit wir auch in Zukunft in Lübeck eine lebendige und glaubwürdige Kirche sind.

Voraussichtlich werden wir in Zukunft weniger Geld und weniger hauptamtliche Mitarbeiter haben. Im Pastoralkonzept stellen wir die Weichen für eine Zukunft voller Hoffnung. So soll das Pastoralkonzept die Perspektiven und künftigen Schwerpunkte kirchlichen Wirkens im Raum Lübeck beschreiben.

Was wir schon wissen: 1. Die Struktur

Bis zum Jahr 1980 gab es in Lübeck nur eine katholische Pfarrei mit vielen Gemeinden. Danach gab es zunächst zehn, später sechs selbständige Pfarreien mit eigenem Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat. Künftig wird es im Pastoralen Raum Lübeck nur noch eine Pfarrei und einen Pfarrer geben - mit einem Gesamt- Kirchenvorstand sowie einem Gesamt- Pfarrgemeinderat. Wie in den einzelnen Gemeinden des Pastoralen Raumes örtliche Pastoralausschüsse gebildet werden, steht noch nicht fest. Dasselbe gilt für die Zusammensetzung und das Wahlverfahren für die neuen Pfarrgremien. Das Erzbistum entwickelt zurzeit die entsprechenden Richtlinien.

Was wir schon wissen: 2. Das Personal

Laut erzbischöflichem Personalkonzept 2020 soll der Pastorale Raum Lübeck sechs sog. Basisstellen erhalten, davon mindestens zwei Priester. Dazu kommen weitere Priester oder Hauptamtliche nach Maßgabe des Pastoralkonzeptes und der zur Verfügung stehenden Priester und Mitarbeiter.

Darüber hinaus soll es vier Konzeptstellen für die im Pastoralkonzept gesetzten Schwerpunkte geben, außerdem zweieinhalb vom Erzbischof gesetzte Stellen z.B. für die Krankenhausseelsorge, die Gefängnisseelsorge und die Familienbildungsstätte.

Die bestehenden Arbeits- und Anstellungsverhältnisse der bisherigen Pfarreien gehen auf die neue Pfarrei über. Sie wird entsprechend dem Pastoralkonzept und ihren finanziellen Möglichkeiten entscheiden, welches Personal sie für welchen Aufgabenbereich und in welchem Umfang beschäftigen will und kann.

Was wir schon wissen: 3. Die Finanzen

Im Jahr 2017 wird die neue Pfarrei Rechtsnachfolgerin der bisher sechs Pfarreien. Diese wird bis auf weiteres die Gesamtsumme der bisherigen „Schlüsselzuweisungen" der „alten" Pfarreien erhalten. Eine Reduzierung der Zuweisung von Kirchensteuermitteln durch das Erzbistum ist also nicht vorgesehen.

Was wir schon wissen: 4. Die Liegenschaften

Die finanziellen Erträge der Pfarreien reichen nicht aus, um den derzeitigen Bestand an Gebäuden und Grundstücken und das derzeitige Personal nachhaltig zu sichern. Wir müssen unsere Einnahmen erhöhen und die Ausgaben (vor allem im Bereich Personal-, Gebäude- und Energiekosten) senken. Ob wir uns aus seelsorgerischen Gründen von Kirchen oder anderen Liegenschaften trennen müssen, wird nach Maßgabe des Pastoralkonzeptes und der dann zur Verfügung stehenden Finanzmittel entschieden.

Foto: Marco Heinen

Es soll keine "Sandburg" sein, sondern ein stabiles Fundament für die Kirche der Zukunft in Lübeck, Bad Schwartau und den weiteren zum Dekanat Lübeck gehörenden Orten und Gemeinden.

Es ist fertig: Das Pastoralkonzept

Das Pastoralkonzept für den Pastoralen Raum Lübeck wurde am 14.11.2015 vom Gemeinsamen Ausschuß beschlossen und anschließend von Hamburger Erzbischof Dr. Heße in Kraft gesetzt.

Die Errichtung der neuen Pfarrei
"Zu den Lübecker Märtyreren"

wird am
Sonntag, dem 25. Juni 26. März 2017
in der Propsteikirche Herz Jesu
stattfinden.

Weitere Informationen folgen, sobald sie verfügbar sind.

 

 Hier weiterlesen: "Kirche der Zukunft"

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