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Pastoraler Raum: aktueller Stand

Neues aus dem Pastoralen Raum Lübeck

 Informationen der AG Öffentlichkeitsarbeit
im Entwicklungsprozess zum Pastoralen Raum Lübeck

Stand: 7.6.2017

Mit Schreiben vom 1.2.2017 hat Erzbischof Dr. Heße den

Errichtungstermin der neuen Pfarrei

"Zu den Lübecker Märtyrern" im Pastoralen Raum Lübeck auf den 

25. Juni 2017 

festgelegt.

An diesem Tag werden wir die kirchenrechtliche Errichtung der Pfarrei begehen und Feiern.

Die Hl. Messe zur Pfarreierrichtung vor der Propsteikirche Herz Jesu wird um 16:00 Uhr beginnen.

Anschließende wird das Errichtungsfest auf der Parade gefeiert.

Abschluss ist um 21:00 Uhr in der Propsteikirche Herz Jesu ein 15-minütiges Orgelkonzert.

HIER zum PROGRAMM des ERRICHTUNGSFESTES

Die Stellen der künftigen hauptamtlichen pastoralen MitarbeiterInnen für die Pfarrei Zu den Lübecker Märtyrern sind derzeit in der Ausschreibungs- und Bewerbungsphase.

Die folgenden hauptamtlichen pastoralen MitarbeiterInnen stehen stehen bisher fest:

Propst Christoph Giering, Pfarrer / Propst

Pastor Peter Otto

Pastor Johannes Zehe

Pastor Joachim Grabisz

Pastoralasistentin Martina Altendorf (für zwei Jahre in Ausbildung "Assistenzzeit")

 

Weitere Informationen folgen, sobald sie verfügbar sind.

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Unser Pastoralkonzept

Der Entwicklungsprozess zum Pastoralen Raum Lübeck schreitet voran. Im November 2015 hat der Gemeinsame Ausschuss, die Vertretung aller katholischen Gemeinden, Einrichtungen, Gemeinschaften und Gruppen im Raum Lübeck, unser Pastoralkonzept beschlossen. Im Dezember 2015 hat es Erzbischof Dr. Stefan Heße in Kraft gesetzt. Es beschreibt die künftige Gestalt der katholischen Kirche in den Grundaufgaben und Zukunftsaufgaben und die Schwerpunkte katholischen Lebens im Pastoralen Raum Lübeck. Die dort umschriebenen Vorhaben sind Grundlage aller weiteren Planungen. Derzeit wird die Veröffentlichung als Broschüre vorbereitet.

 

Aus sechs wird eins: Die neue Pfarrei Zu den Lübecker Märtyrern

Ab Ende Juni April 2017 gibt es im Pastoralen Raum Lübeck nur noch eine katholische Pfarrei. Sie wird das Gebiet von Groß Grönau bis Scharbeutz und von Stockelsdorf bis Lüdersdorf mit 12 katholischen Kirchen umfassen.  Das Erzbistum hat entschieden, der neuen Pfarrei den Namen "Zu den Lübecker Märtyrern" zu geben. Derzeit arbeitet das Erzbistum mit Hochdruck an der Frage, wer leitender Pfarrer der neuen Pfarrei sein wird.  Am Sonntag "laetare", dem 25. Juni 26. März 2017, wird der Erzbischof in  einem feierlichen Pontifikalamt in der Propsteikirche Herz Jesu die neue Pfarrei errichten. Nach dem Festgottesdienst ist ein großes Fest auf der Parade geplant.

 

Neue Strukturen

In der neuen Pfarrei wird es neue Strukturen für die Mitwirkung und Mitverantwortung in der Verwaltung und der Seelsorge geben.

Die AG Bestandsaufnahme

erarbeitet  eine detaillierte Übersicht über Finanzen, Personal, Immobilien sowie die bisherigen Organisationsstrukturen und betrieblichen Abläufe in allen Lübecker Gemeinden und Kindertagesstätten.

Der Designierte Kirchenvorstand

bereitet ab Sommer 2016 die Umstellung der Verwaltung von den bisherigen 6 Pfarreien auf die eine neue Pfarrei vor. Die amtierenden Kirchenvorstände der bisherigen Pfarreien arbeiten derzeit an der  Entsendung geeigneter Vertreter  in den Designierten Kirchenvorstand.

Der neue Kirchenvorstand

Rechtliche Vereinbarungen zwischen Staat und Kirche schreiben auch für die neue Pfarrei einen Kirchenvorstand vor. Seine Aufgabe ist die Verwaltung des kirchlichen Vermögens, der Immobilien, des Personals und der Kindertagesstätten. Im Kirchenvorstand sind alle Gemeinden vertreten. Er nimmt seine Arbeit mit Errichtung der neuen Pfarrei auf. Ein hauptamtlicher Verwaltungskoordinator arbeitet dem Kirchenvorstand zu.

 

Wie viele Gemeinden?

Die bisherigen sechs Pfarreien haben überlegt, wie viele Gemeinden in der neuen Pfarrei gebildet werden sollen. Diese Frage ist von großer Bedeutung, damit zukünftig auch in der Peripherie des Pastoralen Raumes kirchliches Leben präsent ist, blühen und wachsen kann. Wichtigste Kriterien für eine neue Gemeinde sind die regelmäßige sonntägliche Eucharistiefeier und eine ausreichende Anzahl von Ehrenamtlichen vor Ort, so dass die Gemeinde in der Gesamtpfarrei vertreten wird und vor Ort eine kirchliche Präsenz und ein Gemeindeleben gestalten kann.

 Die Parreien haben sich entschieden, dass Sie in der neuen Pfarrei zukünfitg die folgenden Germeinden bilden:

(Aufzählung in alphabetischer Reihenfolge nach erstem Patronat)

St. Birgitta mit St. Franziskus

St. Bonifatius

St. Georg

Heilig Geist

Propstei Herz Jesu

St. Joseph

Liebfrauen

Maria Königin mit St. Paulus

St. Vicelin

 

Neue Verantwortlichkeiten in den Gemeinden - Eine Zeitenwende

Bisher sind wir es in Deutschland gewohnt, dass eine Gemeinde von einem Priester geleitet wird, zumindest jeden Sonn- und Feiertag die Heilige Messe gefeiert wird und  Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf den Empfang der Sakramente in der Gemeinde vorbereitet werden. Mit den zurückgehenden finanziellen und personellen Ressourcen ist dieses Modell einer von Geistlichen und Hauptamtlichen "rundum versorgten Gemeinde" auf Dauer nicht mehr realisierbar. Als Getaufte und Gefirmte wissen wir um unsere Teilhabe am gemeinsamen Priestertum. So versammelt sich die Gemeinde der Zukunft zur Feier der Eucharistie, bezeugt das Evangelium in ihrem alltäglichen Leben, strahlt in ihr Umfeld aus, lädt andere Menschen ein und entwickelt aus eigener Berufung ein lebendiges Gemeindeleben - und das auf der Grundlage ehrenamtlichen Engagements. In der Bibel wird berichtet, dass die Menschen von den ersten christlichen Gemeinden sagten: "Seht, wie sie lieben!" Dieses Wort kann uns Ansporn sein, als "sorgende Gemeinde" nicht nur für uns selbst da zu sein, sondern ganz besonders auch für die Menschen in unserem Umfeld. Dieser schwierige Umstellungsprozess wird jetzt eingeleitet.

 

Das Gemeindeteam

Das Gemeindeteam koordiniert als ehrenamtliches Leitungsgremium die Gemeindearbeit vor Ort. Es organisiert, fördert und unterstützt ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde. Es ist zuständig für alle Fragen, die das Gemeindeleben betreffen. Es arbeitet auf der Grundlage des Pastoralkonzeptes, informiert, vernetzt, koordiniert und ist Ansprechpartner für die Themenverantwortlichen in der Gemeinde. Jede Gemeinde bildet ein Gemeindeteam aus drei bis fünf gewählten Mitgliedern. Jede bisherige Pfarrei entscheidet für sich selbst, ob sie sich künftig als eine oder (bei mehreren Kirchstandorten) als mehrere Gemeinden verstehen und dementsprechend ein oder mehrere Gemeindeteams bilden will.

Die Themenverantwortlichen

Die Themenverantwortlichen in einer Gemeinde sorgen dafür, dass die im Pastoralkonzept vereinbarten Zukunftsaufgaben sowie weitere, in dieser Gemeinde lebendigen Themen und Projekte mit Leben erfüllt werden und bleiben.

Die Gemeindekonferenz

Gemeindeteam, Themenbeauftragte und in der Gemeinde präsente Orte Kirchlichen Lebens treffen sich in größeren Abständen in der Gemeindekonferenz, um die grundsätzlichen Belange der Gemeinde miteinander zu besprechen. Themen können z.B. sein: Förderung des Ehrenamts, gemeindliche Projekte, neue gottesdienstliche Feiern, Konzeption und Koordination des caritativen Engagements der Gemeinde, Kooperationen mit politischen, kulturellen und kirchlichen Institutionen im Umfeld der Gemeinde. Die Gemeindekonferenz entsendet Vertreter in den Pfarrpastoralrat.

Der Pfarrpastoralrat

Der Pfarrpastoralrat ist als Gremium der neuen Pfarrei gemeinsam mit dem leitenden Pfarrer und den Vertretern der hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiter sowie der Orte Kirchlichen Lebens zuständig für die strategische und visionäre Entwicklung der ganzen Pfarrei. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem die Umsetzung und Weiterentwicklung des Pastoralkonzeptes, die Erstellung einer Gottesdienstplanung, die Gewährleistung der Grundaufgaben seelsorglichen Handelns in der Pfarrei, die Vernetzung der Gemeinden und Orte Kirchlichen Lebens und die Öffentlichkeitsarbeit. Der Pfarrpastoralrat ist das Nachfolgegremium der Pfarrgemeinderäte in den bisherigen Pfarreien.

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